• www.membrapure.deAminosäureanalysatorAuswahl ReinstwassersystemeuniTOC mit NDIR Detektion

_____________

News, Aktuelles

Messetermine

_____________







Messetermine 2012

26.-29. März 2012:

Arablab in Dubai, Sie finden uns auf dem deutschen Gemeinschaftsstand

17.-20. April 2012:

Analytica in München, Halle A1 Stand 213

18.-22. Juni 2012:

Achema in Frankfurt am Main, Halle 4.1 Stand N35

 

Interesse an einem kostenlosen Gastticket?

Senden Sie uns eine E-Mail an info@membrapure.de mit dem Hinweis, für welche Messe und ob Sie das Ticket in Papierform oder als eGastticket per Email wünschen.

 

Aminosäureanalytik an Kiefernnadeln

Erhöhte Aminosäuren in Kiefernnadeln sind ein Grad für die Luftverschmutzung in der Umgebung dieser Bäume. So misst die Landesforstanstalt in Eberswalde seit Jahren die Aminosäure- Gehälter in den Nadeln und erstellt damit den Zustandsbericht der Wälder in Berlin- Brandenburg. Seit 2010 nutzt sie dafür en Aminosäureanalysator ARACUS. An dem Gerät wird die einfache Bedienung und hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse geschätzt. Der Autosampler für bis zu 120 Proben ermöglicht zudem frei programmierbare Probemengen. Des weiteren spricht für den ARACUS der modulare Aufbau und die geringen Betriebskosten durch minimalen Wartungsaufwand und Wegfall von hohen Verbrauchsmaterial- Kosten. Ganz besonders wird außerdem die enge Zusammenarbeit von Nutzern und Entwicklern hervorgehoben! Hintergrund ist folgende Erkenntnis: Mit dem Beginn der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden immer häufiger Schäden an Pflanzen beobachtet, die auf die zunehmenden Stickstoffemissionen in Form von Stickoxiden aus Industrie und Verkehr und Ammonium aus der Landwirtschaft zurückgeführt wurden. Aus dem einstigen Mangelfaktor Stickstoff wurde zunehmend ein Stressfaktor. Bei den direkten Wirkungen über den Luft-Blatt/Nadel-Pfad können besonders gasförmige Ammoniakimmissionen (etwa 90% der NH3- Emissionen kommen von landwirtschaftlichen Tierhaltungsanlagen) zu akuten Schäden des Blattes führen, die nicht ohne Folgen für den gesamten Baum sind. Ammonium wird unmittelbar am Ort der Aufnahme an Kohlenhydrate gebunden und zu Aminosäuren synthetisiert. Die Aminosäuresynthese dient damit gleichzeitig der Entgiftung des überschüssigen Stickstoffs. Im Ergebnis wird der Pool der löslichen Aminosäuren stetig aufgefüllt. So stieg z. B. der Gehalt an löslichen Aminosäuren in Kiefernnadeln in unmittelbarer Nähe eines Emmitenten um 130 % an. Unter diesen Bedingungen kann innerhalb des Pools der freien Aminosäuren der Gehalt an Arginin (Aminosäure mit besonders kleinem C/N-Verhältnis) bis zu 40 % des Gesamtgehaltes erreichen. Sind infolge erhöhter Stickstoffbelastungen die Kohlenhydratgehalte kompartimentübergreifend vermindert, so können für das Gesamtsystem „Baum” u. a. Wachstumsreduktionen, eine verminderte Winterhärte und eine erhöhte Prädisposition gegenüber biogenen Schaderregern eintreten. Erfahren Sie hier mehr über die physiologischen Wirkung des Stickstoffs auf Pflanzen: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/waldzustandsbericht2001/de/download/wse_6_3.pdf